Begriff Definition
Gänseblümchen

Das Gänseblümchen wird In der Volksheilkunde als Blutreinigungsmittel in Form von Frühjahrskuren verwendet. Es ist hilfreich beschrieben bei Erkältungen, Angina, Asthma, Bronchitis, Verstopfung, Leberleiden, Gelbsucht, Nierenleiden, Blasenleiden, Gicht, Rheuma, Hautflecken, Wunden, Furunkeln, Wassersucht, Leukorrhö sowie bei schmerzhafter und zu starker Menstruation. Es unterstützt den Stoffwechsel und die Funktion der Leber, es wirkt verdauungsfördernd und ist ein einfaches Mittel zur Entgiftung des Körpers.
Nähere Informationen im Kräuterbrief März 2014

Gänsefingerkraut

Der Tee heilt wegen der Gerbstoffe sehr gut chronische, ansteckende Darmerkrankungen, Durchfall, Katarrh, Dickdarmentzündungen, Leberschwellung und Hepatitis. Gute Wirkung wird erreicht wenn Durchfall und Verstopfung abwechseln, weil er Bakterien tötet.
Nähere Informationen im Kräuterbrief Juli 2012

Giersch

Giersch entsäuert den Körper und vertreibt das „Zipperlein“ aus den schmerzenden Gelenken. Der Giersch hat eine abführende, antirheumatische, beruhigende, entgiftende, entwässernde, entzündungshemmende, harnsäurelösende, harntreibende, verdauungsfördernde Wirkung. Giersch ist ein traditionelles Heilmittel gegen Gicht Rheuma und Ischias.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juni 2017

Ginkgo

Der Ginkgobaum ist heute eine bedeutende Heilpflanze in der Altersheilkunde (Geriatrie), aber auch in der Tinnitus-Therapie und bei Krankheiten, die die Arterien betreffen. Es schützt Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen und unterstützt die Funktion bestimmter Botenstoffe im Gehirn, die Gedächtnis und Lernen beeinflussen. Zudem greifen die Stoffe hemmend in die Blutgerinnung ein, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und fangen freie Radikale ein.
Im alten China wurde der Ginkgobaum sehr geschätzt, da ihm verjüngende Wirkung zugesprochen wurde.

Der Ginkgo hilft beim Konzentrieren und dass man die Geistesarbeit besser verkraftet, z.B. ohne Kopfschmerzen. Das Gedächtnis und das Lernvermögen verbessert.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Januar 2016

Ginseng

Der Ginseng eine Wurzel für jedes Gebrechen.

Der Ginseng wird seiner universellen Heilkräfte wegen seit Jahrtausenden als ‚grünes Gold‘ verehrt. Er hilft unter anderem bei Streß, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt als verjüngendes Lebenselixier. Bessere Weiterleitung von Nervenimpulse und somit Erhöhung der Konzentration, Reaktion und Auffassungsgabe. Wirkt anregend auf die Konzentration- und Leistungsfähigkeit und wird daher auch in der Geriatrie gern verwendet.

Gojibeere

Die Goji Beere besitzt viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe in konzentrierter Form und soll daher effektiv wirksam sein für die Stärkung des Immunsystems, die Gesunderhaltung der Augen, sowie zur Vorbeugung vor Arteriosklerose und Diabetes.
Außerdem beugt sie angeblich Stress und Erschöpfungszuständen vor oder unterstützt den Körper im Akutfall bei der Regeneration. Auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen soll sie eine positive Wirkung entfalten.
Aufgrund ihres ungewöhnlich hohen Gehalts an Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen, das sich in der Form in keiner anderen Frucht finden lässt, steigt die Nachfrage an den Beeren stetig.
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird die Goji Beere wie kaum eine andere Pflanze geschätzt. Man schreibt ihr lebensverlängernde Eigenschaften zu und nutzt neben den Früchten auch die Blätter, die Samen, die Rinde und die Wurzeln.

 Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Januar 2020

Goldrute

Bestes organspezifisches Nierenmittel. Die Goldrute hat eine starke Wirkung auf das Gewebe der Nieren, kann es stärken, heilen und neu aufbauen, sie kann also die Funktion der Niere stärken.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: August 2011

Gotu Kola

Wie Brahmi (Bacopa monnieri) gilt Gotu Kola als eine die Intelligenz steigernde Pflanze. Brahmi wird bevorzugt zur Behandlung psychischer Störungen eingesetzt, während Gotu Kola mehr als allgemein verbesserndes Tonikum anzusehen ist. Laut Studien soll in Gotu Kola ein Vitamin nachgewiesen worden sein, das in keiner anderen bekannten Pflanzenart vorkommt und so als „Jugendvitamin X“ getauft wurde. Dieses Vitamin soll unser Drüsensystem beeinflussen und den gesamten Körper vitalisieren.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: März 2016

Gundermann

Die Heilwirkung des Gundermann beruht auf dem Gehalt an Gerbstoffen, Bitterstoffen ätherischem Öl und Cholin. Er wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, zusammenziehend, schleimlösend, anregend auf Blase, Nieren und Milz, und er hat eine regulierende Wirkung auf den Stoffwechsel. Er hilft bei chronischen Eiterprozessen, und langwierigen Stoffwechselkrankheiten. Er wird auch zur Ausschwemmung von Schwermetallen, besonders von Blei eingesetzt.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juni 2013

Günsel

Günsel galt im Mittelalter als ein wichtiges „Wundkraut“. Die Volksmedizin kennt den Günsel innerlich als Mittel gegen hohen Blutdruck und zur Unterstützung der Leber, sowie bei Husten mit zähem Schleim, Magenverstimmung und Appetitlosigkeit. Wegen seines Gerbstoffgehalts und seiner zusammenziehenden Wirkung wird der kriechende Günsel zum Wundverschluss mit einem Umschlag aus Günselteeaufguß verwendet. Bei Hals- und Rachenentzündungen gurgelt man mit dem Günseltee. Als Bad soll er Wunden heilen.
Nähere Informationen im Kräuterbrief April 2018

Habichtskraut

Die Eigenschaften des Habichtskraut sind augenstärkend, schleimlösend, fiebersenkend, zusammenziehend, harntreibend, antibiotisch. Die wichtigste Indikation ist aber die Ausscheidung anzuregen und die antibiotische Wirkung, was den Einsatz gegen das „Maltafieber“ erklärt.
Die Volksmedizin verwendet den Tee bei Nieren und Blasenproblemen, Menstruations-beschwerden, Blutarmut
Nähere Informationen im Kräuterbrief Juli 2016

Hagebutte

Die Früchte sind bekannt für ihren hohen Vitamin C-Gehalt. Die rohen Hagebutten haben mit über 10 Milligramm je Gramm Fruchtfleisch mehr als das 20-Fache von frischen Zitronen. Die Früchte enthalten die Vitamine A, B1, B2, E und K sowie Mineralstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe.

Nähere Informationen im Kräuterbrief: November 2010

Hamamelis (Zaubernuß)

Die gewonnenen Arzneidrogen weisen eine blutstillende, entzündungshemmende, adstringierende und Juckreiz stillende Wirkung auf. Einsatz bei Entzündungen der Haut und Schleimhäute, Hämorrhoiden und Varikose sinnvoll. In der Volksmedizin erfolgt eine Gabe auch innerlich bei Durchfallerkrankungen.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Februar 2011

Hanf

 

Der Hanf enthält zwei wesentliche Inhaltsstoffgruppen. Das Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabinoide (CBD). Während das THC die rauschzustände verursacht ist das CBD rauschfrei. Das aus dem Medizinhanf (Faserhanf) gewonnene CBD-Öl enthält einige wichtige Cannabioide die das körpereigene Schutzsystem ECS nach dem Schlüssel-Schloß-Prinzip aktivieren.
Die Erforschung von Cannabinoiden führte zur Entdeckung des körpereigenen Schutzsystems, dem Endocannabinoid-Systems
(ECS) (Endo steht für körpereigen). Oder wie das Gehirn mit dem Körper kommuniziert, um ihn gesund zu erhalten.
Legales Cannabis hat meist einen CBD-Gehalt von 10 bis 20 Prozent und weist einen Rest-THC-Gehalt von 0,3 bis 0,7 Prozent auf. Im Gegensatz zu THC weist CBD keine psychoaktive Wirkung auf, ist also keine Droge, welche die Stimmung und die Wahrnehmung beeinflusst.

Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Oktober 2018

Herzgespann

Das Herzgespann wird zur Unterstützung bei unregelmäßigen Herzschlägen mit Herzklopfen, und bei Nervosität durch Schilddrüsenüberfunktion eingesetzt. Es wirkt beruhigend, ausgleichend und leicht blutdrucksenkend. Auch bei zu niedrigem Blutdruck und funktionellen Herzbeschwerden kann das Herzgespann auf Grund seiner ausgleichenden Wirkung angewendet werden. Bezüglich der krampfstillenden und nervenberuhigenden Heilwirkung hat das Herzgespann eine ähnliche Wirkung wie Baldrian.
Nähere Informationen siehe im Kräuterbrief: Juli 2015